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1996
Das Jahr, in dem alles begann: Im Rahmen des Schulmusikfestivals an der Städtischen Musikschule Herne trat im Sommer 1996 ein Projekt-Orchester mit Christoph Willibald Glucks Komposition “Iphigenie in Aulis” auf. Der großartige Erfolg dieses Auftritts und die Freude am gemeinsamen Musizieren bewog die Musiker und Organisatoren, ein Sinfonieorchester zu gründen, um regelmäßig proben und konzertieren zu können. So kam es im Juni 1996 zur Gründung der “Herner Symphoniker” als eingetragener, gemeinnütziger Verein. Seither wird wöchentlich geprobt und regelmäßig konzertiert.

Heute
Mittlerweile gehören etwa 50 Musiker zum festen, aktiven Mitgliederstamm des Sinfonieorchesters – Schüler, Studierende, ambitionierte Laien und Amateurmusiker sowie Musikschul-Lehrkräfte, allesamt mit hohem Anspruch an Inhalt und Form der Konzerte. Sie kommen regelmäßig aus ganz Herne und umliegenden Städten der Kultur-Metropole Ruhr Ruhrgebiet zu den wöchentlichen Proben am Donnerstagabend.
Das Orchester hat sich unter der Leitung von Elmar Witt und dank der Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Herne in zahlreichen Konzerten innerhalb der lokalen Musikszene schnell etabliert und bildet heute einen unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens in Herne.
Rasch entwickelte das Orchester neben dem von Beginn an vorhandenen Gemeinschaftssinn auch eine hohe Spielkultur, die zum Jubiläumskonzert 2006 die Presse wie folgt beschrieb: “Dirigent Elmar Witt führte die durch Präzision, Engagement und Spielfreude glänzenden Symphoniker souverän durch die ... Symphonie” (diesen und weitere Presseartikel finden Sie im Konzertarchiv).
Seit Januar 2000 geben die Herner Symphoniker jährlich ein traditionelles Neujahrskonzert im Herner Kulturzentrum (seit 2003 mit zwei stets ausverkauften Aufführungen). Im Mai 2007 wurden sie erstmals für das alljährliche Europakonzert von der Stadt Herne verpflichtet, welche dieses wiederkehrende Konzertereignis ab 2008 mit den Herner Symphonikern in das städtische Abonnement “Kultur im Zentrum - Konzertreihe in Herne” aufnahm.
Seit 2007 geben die Herner Symphoniker außerdem allsommerlich ein Serenadenkonzert, so dass nunmehr drei regelmäßige Konzerttermine mit unterschiedlichen Programmschwerpunkten die jährliche Konzertsaison prägen.

Repertoire
Schwerpunkte des Repertoires bilden derzeit Kompositionen der Klassik und der Romantik, sowohl sinfonische als auch Bühnenwerke (in konzertanter Fassung). Auch der “leichten Muse” wenden sich die Herner Symphoniker gerne zu, wenn es z. B. gilt, ein Neujahrskonzert unter dem Motto “Wiener Blut” mit Kompositionen der Wiener Strauß-Dynastie zu gestalten (u. a. 2005) oder Ausflüge in die unterhaltend ernste Musik zu machen, wie z. B. anlässlich eines Besuches im “Weißen Rössl am Wolfgangsee” (in 2006). Mit Aufenthalten in der “Neuen Welt” (Dvoraks 9. Sinfonie; 2007) oder Konzerten zum Lobgesang Gottes (Mendelssohn-Bartholdys 2. Sinfonie – im Konzert zum zehnjährigen Orchesterjubiläum 2006) bleiben die Herner Symphoniker aber immer ihrem Anspruch, ein Sinfonieorchester zu sein, treu. Die Gala-Konzerte zum Europatag am 5. Mai jedes Jahres im Rahmen der städtischen Abonnement-Konzertev bieten dem Orchester dazu eine besondere Gelegenheit und Verpflichtung.

Welche musikalischen Unternehmungen das Ensemble in der Vergangenheit unternahm und für die Zukunft plant, entnehmen Sie bitte dem Konzertarchiv und der Konzertvorschau.
Ideen
Sie haben kulturelle und musikalische Ideen , die Sie gerne mit den Herner Symphonikern realisieren möchten? Der Zusammenarbeit mit den Institutionen, Orchestern und Vereinen in Herne und im Ruhrgebiet (der Kultur-“Metropole Ruhr” zwischen der Ruhr im Süden und der Lippe im Norden) steht das Orchester aufgeschlossen gegenüber. Wirbt seine Heimatregion mit dem Slogan “Industrie - Kultur - Landschaft”, so hat es sich selbst der Kultur verschrieben - aus dem Ruhrgebiet, für das Ruhrgebiet.

Und noch etwas
Seit April 2006 ist das Orchester in der weltweit verfügbaren Online-Enzyklopädie “Wikipedia” verzeichnet (hier nachlesen). Seine Neujahrskonzerte haben es - in ausgesprochen prominenter Umgebung – ebenfalls zu einem Eintrag in Wikipedia geschafft; dort übrigens ganz ohne Zutun des Webmasters. Hier nachzulesen (98 kb, jpg).
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